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Was bedeutet es für den Bildungsträger, das Konzept AQuiA einzusetzen?
Auf den ersten Blick scheint es eine Menge Arbeit zu sein. Ein Wust an Lernmaterialien ist zu bearbeiten, die Prüfungen müssen vorbereitet und organisiert werden, die Eingliederungsplanung erfordert eine Menge Formulare, die ausgefüllt werden müssen, die Baustellen kommen dabei zu kurz ...
Das ist nicht von der Hand zu weisen. Aber: letztendlich profitiert der Bildungsträger von den Lernzuwächsen der Teilnehmer/innen:
  • Am Anfang braucht es einige Zeit, um die Teilnehmer/innen an das Lernkonzept zu gewöhnen und in das Arbeitsfeld Garten- und Landschaftsbau einzuführen. Im Verlauf des Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojektes werden sie jedoch zunehmend in die Lage versetzt, Teile oder komplette Arbeitsaufgaben selbstständig und eigenverantwortlich zu erledigen. Dies führt dazu, dass Arbeitsaufträge schneller und zuverlässiger fertiggestellt werden können.
  • Durch die konsequente Eingliederungsplanung kann der Beschäftigungs- und Qualifizierungsträger die Teilnehmer/innen gezielter fördern. Er weiss, welche Kompetenzen vorhanden sind, an welcher Stelle er ein/e Teilnehmer/in in welchem Grad der Selbstständigkeit einsetzen kann und was diese/r noch lernen sollte, um einen Aufgabenbereich zu beherrschen.
  • Das Konzept des Lernens im Arbeitsprozess und die Qualifizierung bis hin zur eigenverantwortlichen Arbeit motivieren die Teilnehmer/innen. Sie fühlen sich für das Geleistete verantwortlich.
  • Durch die Modulprüfungen und -zertifikate können die Teilnehmer/innen nachweisen, in welchem Modul sie Arbeiten in der Qualität eines Gesellen leisten können. Dies erleichtert die Vermittlung in ein Arbeitsverhältnis.